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Fernbus – Teil 2

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.

So ist es. Auch bei der Reise mit dem Fernbus.

Da sind zum Beispiel die Gerüche. Zu bestimmten Zeiten, wenn die Reisenden Hunger haben und ihre Bütterchen (Stullen, Brote..) auspacken, kommt so einiges in die Nase. Da kam so was an wie Nutella, Mortadella und Käse. Angenehm war dann, das es nur kurz zu riechen war, da die Lüftung im Bus ausgezeichnet war. Fand ich beeindruckend.

Nicht beeindruckt war ich von der Marotte die Reisenden zu duzen. Das stört mich schon bei IKEA und Lush. Mag sein, dass die Verantwortlichen meinen, die junge Zielgruppe mag das. Dem ist aber nicht so. Selbst die stört das – jedenfalls hab ich die Erfahrung dazu gemacht. Wahrscheinlich werden die Marketing-Strategien aber getestet und die Testgruppen stehen auf duzen.

Unschlagbar ist ja die Preisgestaltung der Fernbusse. Das merkt auch „schon“ die Bahn und hat mittlerweile Postbusse eingesetzt. Allerdings gilt das nur für den online-Preis. Ein Erlebnis dazu hatte ich am Stopp in Leverkusen. Ein Reisewilliger fragte bei der Busfahrerin, ob noch zwei Personen mitfahren können und ob das Ticket bei ihr gekauft werden könne.
Busfahrerin: Ja, das ginge, sei aber teurer.
Reisender: Im Internet kostet die Karte nach München 22 Euro pro Person.
Busfahrerin (schaut nach): Für zwei Personen kostet es 107 Euro !
Also 53,50 Euro pro Person. Man könnte jetzt sagen: Macht aber nichts. Es gibt ja noch die Möglichkeit sich per Smartphone ein Ticket online zu kaufen. Auch wenn man vor dem Bus steht.
Man sollte sich bei Spontanreisen gut vorbereiten und eventuell vor Ort das Ticket online kaufen.

Fernbus

Was für ein Erlebnis.

Am Morgen ging es los. Der Bus kam pünktlich, ist aber dann ca. 10 Minuten zu spät losgefahren. Und das konnte ich als Zeichen werten. Nur wusste ich das noch nicht.

Die Fahrt ging wohl direkt nach München, aber mit zwei Stopps – in Leverkusen und Frankfurt. In Frankfurt hatten wir zehn Minuten Verzögerung durch eine Polizei-/Personenkontrolle. Das ging aber eigentlich flott. Der Fahrerwechsel dauerte dann etwas zu lang. Man unterhielt sich noch und rauchte eine Zigarette.

Dann wurde es im Süden doch voll auf der Autobahn, vor allem hielten zwei LKW-Unfälle auf, da die befahrbaren Bahnen sich von drei auf eine reduzierten! Bei dem ersten Stau ist der Fahrer zum Glück von der Autobahn runter und über Land gefahren. So waren wir in Bewegung, auch wenn es nicht so schnell war.

Kurz vor München wurde es dann sehr voll. Ich hab mich dann gefragt, was alle in München wollen. Ich hatte angenommen, der Verkehr geht raus aus München. Aber das Wochenende beginnt, und die Münchner wollen Abends in der Stadt sein.

Auf alle Fälle kamen wir ziemlich spät an. Knapp zwei Stunden Verspätung! Dabei weiß ich gar nicht, wo die Zeit geblieben ist. Auf zwei Stunden bin ich so nicht gekommen. War aber so!

Die Planung vor Ort war dann erst mal durcheinander. Vom ZOB ging es dann gleich in den Münchner Norden zur Bowlingbahn. …

Aber davon später.

Fernbus

Am Freitag geht es los. Mit dem Fernbus nach Bayern.

Das wird das erste mal. Bin gespannt, wie die Reise – und Rückreise – wird. Ist ja doch eine lange Fahrt. Aber ich nehme was zu Lesen mit und vielleicht klappt das W-LAN auch.

Das Buch 28 Minuten von Dave Zeltserman habe ich allerdings schon durch. War sehr spannend. Deshalb habe ich auch nicht bis zur Fahrt gewartet. Ich muss mir jetzt noch ein Buch für die Fahrt aussuchen.

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